Regierungsbildung

Ob das von Lindner schlau war oder Angst vor der Verantwortung sei dahingestellt.

Aber was kann man daraus lernen.

Sondierungsgespräche müssen nicht immer zwangsläufig in eine Regierungsbeteiligung münden. Die Frage für die SPD ist momentan, sagen wir einfach weiter nein oder nutzen wir die Situation zur Profilierung.

Das die Jungs + Mädels Abgeordnete in unserer Fraktion sich gegen Martin stellen, hat zwei Hintergründe. Für die Seeheimer würde eine erneute Koalition mit der CDU die Fortsetzung ihrer Wirtschafts freundlichen Politik bedeuten und für die knapp gewählten Abgeordneten 4 Jahre sichere Lebensplanung.

Warum sich öffentlich streiten, besser wäre die Situation zu nutzen, Gespräche anbieten und dann für eine erneute Koalition Forderungen stellen, die unseren Wählern und vor allem ehemaligen Wählern Freude macht. Mindestlohn 12,– €, Rente nach 45 Versicherungsjahren ab 63. Rückkerrecht in Vollbeschäftigung nach Schwangerschaft oder Pflege, Verbot der Leiharbeit über 3 Wochen, Gleicher Lohn für Frauen und Männer, keine grundlosen Befristungen der Arbeitsverträge, usw. usw. eben alles was in unseren Parteitagstagsbeschlüssen steht.

Macht Merkel es, ist es für die einfachen Menschen nur gut, wenn nicht, ist die CDU ausgestiegen und bei Neuwahlen wissen die Bürger für was die SPD steht.

 

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