Über Mich

Kurzbiografie

  • 1953 in Mühlheim/Ruhr, verheiratet ein Kind
  • 1959 – 1969 Haupt- und Fachoberschule
  • 1969 Lehre als Betonbauer
  • 1973 Mitglied der SPD
  • 1975 Sozialakademie Dortmund
  • 1976 Gewerkschaftssekretär
  • 1982-1990 Geschäftsführer IG BSE Bonn
  • 1991 Geschäftsführer IG BSE Magdeburg
  • 1991- 1995 Mitglied des Bundesvorstand IG BSE
  • 1995-2013 Bundesvorsitzender der IG BAU
  • 1998-2002 Mitglied im Deutschen Bundestag (14. Wahlperiode)
  • 2004-2014 Vorsitzender des Europäischen Verein für Wanderarbeiterfragen EVW
  • 2013 SPD Bundestagswahlkampf, Mitglied im Kompetenzteam
  • 2014 Präsident der Stiftung Soziale Gesellschaft – Nachhaltige Entwicklung
  • 2015 Vorsitzender Stadtsportbund Königswinter
  • 2015 Stellvertretener Bundeswahlbeauftragter für die Sozialversicherungswahlen

Funktionen und Mandate

  • 1997 – 2005 Vizepräsident des Internationalen Bundes der Bau und Holzarbeiter (IBBH), Genf
  • 2005 – 2013 Präsident der Bau und Holzarbeiter Internationale (BHI), Genf

Zur Person

Ich bin am 1. Mai 1953 in Mülheim an der Ruhr geboren. Mein Vater arbeitete auf dem Bau als Betonbauer, meine Mutter managte den Haushalt und versuchte meine beiden Schwestern und mich zu anständigen Menschen zu erziehen.

Ich habe die ersten fünf Jahre auf dem Bauernhof meines Großvaters gelebt, diese Wurzeln haben meine Liebe zur Natur und zum Leben im ländlichen Raum geprägt.

Dazu passt auch meine Begeisterung für alpines Wandern (früher auch mal richtiges Bergsteigen). Ich bin seit 25 Jahren Mitglied im Schweizer Alpenclub (SAC).

Ein Leben in der Großstadt kann ich mir (obwohl ich lange – beruflich bedingt – eine Zweitwohnung in Berlin hatte) nicht wirklich vorstellen.

Diese Wurzeln haben auch mein berufliches Handeln begleitet. Obwohl von Hause aus gelernter Baumensch, habe ich immer am Thema Versöhnung von Arbeit und Umwelt gearbeitet.

Der Gewerkschafter

Wenn man als Arbeiterkind am 1. Mai geboren wird, ist einem die Gewerkschaftsarbeit wohl in die Wiege gelegt. Für mich war schon noch vor Beginn der Ausbildung klar, dass ich einmal Mitglied der Baugewerkschaft werden würde.

Schon als Schüler habe ich 1969 an einer großen Demonstration des DGB für verbesserte Berufsbildungs- und Jugendarbeitsschutzgesetze in Köln teilgenommen. In die Anwesenheitsliste des DGB Mülheim gab ich unter der Rubrik wo Gewerkschaftsmitglied obwohl noch Schüler, schon die IG BAU Steine Erden an.

Für mich war klar, sobald ich eine Ausbildung beginne werde ich Gewerkschaftsmitglied. Alleine hast du keine Chance, nur im Verbund mit vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern kann sich etwas verändern.

Die reale Arbeitswelt mit all ihrer Grausamkeit gegen Schwächere und Minderheiten ließen mir gar keine andere Wahl, nur Mitglied reichte nicht, ich musste etwas tun.

Ich wurde Jugendvertreter bei Hochtief, büffelte am Wochenende Arbeitsgesetze und Geschichte der Arbeiterbewegung  und konnte auch ohne Abi 1975/76 an der Sozialakademie in Dortmund Arbeitsrecht, Soziologie und Wirtschaftswissenschaften studieren. Die Grundlagen für ein spannendes Leben als Gewerkschafter.